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Artikelserie „Geile Zeit“

Nackt im Netz – in der Sexting-Falle

Gepostet von am Dez 3, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Netzwelt | Keine Kommentare

Nackt im Netz – in der Sexting-Falle

Unter Jugendlichen gibt es seit einiger Zeit einen neuen und gefährlichen Trend: ‚Sexting‘ verbreitet sich immer mehr. Dabei fotografieren sich meistens junge Mädchen nackt mit dem Handy und verschicken dann diese Bilder. Für die Jugendlichen gehören diese Bilder längst zum Alltag. Doch viele Bilder gelangen ungewollt ins Netz und kursieren auf dem Schulhof.

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Jenseits von Hetero

Gepostet von am Jun 15, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Interviews | 1 Kommentar

Jenseits von Hetero

Für viele ist es immer noch Tabuthema: Homosexualität. Vor dem Hintergrund der Identitätsbildung ist es besonders für Jugendliche schwierig, ihre Vorliebe für das gleiche Geschlecht zu akzeptieren und – auch nach dem Outing – ausleben zu dürfen. Im Interview beantwortet Max* unsere Fragen zum Umgang mit seiner Homosexualität.

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Mehr als nur Blümchensex

Gepostet von am Mai 6, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Wissen | 2 Kommentare

Mehr als nur Blümchensex

Wenn Menschen Sex haben, dann darf es gerne auch mal tierisch zugehen. Aber wer sich wie ein Hengst fühlt, ist in Wirklichkeit noch weit davon entfernt, tierischen Sex zu haben, denn bei vielen Tieren geht es in Sachen Sexualität nicht gerade zimperlich zur Sache. Wir berichten Euch von echten Sexmuffeln, biologischen Keuschheitsgürteln, einem Männer Harem, Prostitution und anderen skurrilen Geschichten aus dem tierischen Sexleben. Und auch Pflanzen haben es faustdick hinter den Blüten.

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„Und führe mich nicht in Versuchung…“

Gepostet von am Mrz 11, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Interviews | 3 Kommentare

„Und führe mich nicht in Versuchung…“

Katholische Priester „sind nicht im Vagina-Business“. Warum? Wie halten sie das aus? Antworten auf Fragen wie diese erhielten wir in einem Interview mit Pastor Becker, dem man mit etwas Glück auch in der Disco über den Weg läuft. Aber seht selbst. laurentinews.de: Fangen wir harmlos an. Warst du je verliebt? Pastor Ludger Becker: Oh ja. Ich war schon mehrmals verliebt. Heute ist der richtige Tag, um über die Liebe zu reden – der Valentinstag.   Hattest du schon einmal eine Freundin? Ich hatte schon drei Freundinnen – während der Schulzeit und während meiner Ausbildung. Aber meine Liebesbeziehungen waren nie sehr lang. Denkt jetzt nur nichts Falsches von mir. Die Rede ist nicht von meiner Ausbildung zum Priester. Ehe ich meine wahre Berufung erkannte, war ich elf Jahre lang Einzelhandelskaufmann.   In einer Szene des des Films „Peter’s friends“ von 1993 versucht eine Frau einen Mann zu verführen. Mit dem Satz „Ich bin nicht im Vagina Business“ gibt er ihr zu verstehen, dass er nicht an Frauen interessiert ist. Das Priesteramt fordert von mir, weder Sex mit Frauen noch mit Männern zu haben.   Dir begegnen sicher auch heute noch viele Frauen, die dir gefallen. Wie gehst du damit um? Ich erfreue mich an der Schönheit der Schöpfung.   Hast du dir nie eine Familie gewünscht? Weil ich immer wieder verliebt war, habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich überhaupt Priester werden kann. Mir war bewusst, dass ich in diesem Falle zölibatär, und damit ehelos und enthaltsam leben müsse. Ich habe schon Geld verdient und hätte durchaus eine Familie gründen können, aber dann fragte ich mich, was der Sinn meines persönlichen Lebens sei. Salopp gesagt tritt der Heilige Geist einem solange in den Hintern, bis er ihn dort hat, wo er ihn haben will. Ich stellte also fest, dass das Priesterdasein mich mehr erfüllen würde.   Zahlt es sich für dich aus, auf diese Art zwischenmenschlicher Beziehungen zu verzichten? Auszahlung klingt für mich als Kaufmann nach einem messbaren Geldwert. Aber hier gibt es nichts zu messen. Was ich sagen kann, ist, dass der Priesterberuf der schönste ist, den man haben kann. Allerdings muss man den Begriff Liebe konkret definieren. Kann man Liebe auf Partnerschaft oder Familie reduzieren? Der Zölibat fordert zweifelsohne den Verzicht auf Sex. Das kann man sich in eurem Alter schwer vorstellen, ich weiß. Vielmehr brodelt es bei euch.  (die laurentinews.de Redakteure beißen sich verstohlen auf die Lippe) Auch Priester sind keine asexuellen Wesen. Natürlich reagiert auch einer von ihnen darauf, wenn er eine schöne Frau sieht. Doch man muss Liebe und den Wert von Sexualität gegeneinander abwägen. Liebe ist nicht gleich Sex. Der Zölibat ist der Verzicht auf eine Partnerschaft zu einer Person. Aber der Priester lebt in einer Beziehung mit Gott, mit Jesus Christus. Aus dieser Beziehung heraus gestaltet er sein Leben. Jesus war auch nicht nur für eine Person da – er war für alle da, so wie der Priester es folgeleistend für seine Gemeinde ist. In den Medien wird häufig der Begriff des „Zwangszölibats“ verwendet. Ich stimme ihm nicht zu, denn ich habe mein Gelübde aus freien Stücken abgelegt.   „Manche Menschen sind von Geburt an unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelsreiches willen“, das steht in der Bibel über den Zölibat....

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Love is such a big word

Gepostet von am Feb 28, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Nachgedacht, Video | Keine Kommentare

Love is such a big word

So grenzenlos ist meine Huld, die Liebe so tief ja wie das Meer. Je mehr ich gebe, je mehr hab‘ ich: Beides ist unendlich. (Julia in „Romeo und Julia“ 2. Akt, 2. Szene, Zeile 333, William Shakespeare) Jeder weiß, was mit dem Wort „Liebe“ gemeint ist. Jeder kennt dieses Wort, doch was ist ,,Liebe“ überhaupt? Shakespeare stellt in seinen Romanen einen Versuch an, er will die Liebe erklären. Kann man das überhaupt? Diese Frage ist wahrscheinlich nur den allerwenigsten in den Sinn gekommen. Nur wenige könnten auf diese Frage eine Antwort geben. Auf jeden Fall muss sie für den Menschen eine wichtige Rolle spielen, wenn sich niemand geringeres als einer der weltbegabtesten Dichter daran versucht hat, diese Frage zu beantworten. Jedoch bringt es leider nichts, wenn nur William Shakespeare für sich eine Antwort darauf gefunden hat, denn jeder muss diese Frage für sich selber beantworten. Laut Shakespeare ist Liebe unendlich, doch Liebe muss doch noch mehr sein, oder? Wie kann es sein, dass es so selbstverständlich ist zu lieben, es jedoch jedem ein Rätsel ist, warum man liebt? ,,Paul kann ich dich etwas fragen?“, schüchtern setzt Anna sich neben Paul auf den Bordstein. ,,Klar doch!“, antwortet dieser, schaut sie jedoch nicht an. Er spielt mit seinem neuen Handy und ist ganz vertieft in das Spiel. Anna räuspert sich, Paul starrt jedoch immer noch in sein Handy und würdigt Anna keines Blickes. ,,Willst du mit mir gehen?“, stottert sie heraus. ,,Warum nicht?!“ antwortet er. Er schaut nicht hoch und tippt aufgeregt auf seinem Handy herum, aber das war Anna egal. Nun hatte sie auch einen Freund und war glücklich. Sie sprang auf. ,,Hab dich lieb!“, rief sie ihm noch zu, als sie zurück zur Schaukel lief. Anna und Paul kennen sich schon seit dem Kindergarten. Sie sind Nachbarn und beste Freunde. Anna hatte nicht gelogen, sie hatte Paul lieb, doch nicht so, dass es reichen würde eine Beziehung zu führen. Wo gab es da eigentlich überhaupt einen Unterschied, wie unterscheidet man die Liebe zu seinem besten Freund und die Liebe zu seinem festen Freund? Für sie war das ganz klar, sie kannte da keinen Unterschied. Sie hatte ihn lieb, er hatte sie lieb, so einfach war das. Ist Liebe wirklich einfach? Nein, Liebe kann nicht einfach sein. Wie erklärt man sich sonst die Trauer, die Eifersucht und sogar den Hass, der durch die Liebe, wohl eher aber durch die unglückliche Verliebtheit hervorgerufen wird? Liebe scheint unerklärlich zu sein, jeder begegnet ihr in seinem Leben. Wenn man es genau betrachtet, dreht sich das ganze Universum des menschlichen Daseins um dieses Phänomen: Lieben und geliebt werden. Doch wie unterscheidet man die Beziehung zu seinem besten Freund und dem Jungen, mit dem man eine Beziehung führen will? Diese Frage stellen sich viele verzweifelte Mädchen und sicherlich auch Jungs immer wieder. In der Beziehung zwischen Anna und Paul kann man davon ausgehen, dass diese früher oder später ein Ende finden wird. Es ist doch stark zu bezweifeln, dass Paul der Junge ist, den Anna irgendwann mal heiraten wird. Shakespeare betont ganz deutlich, dass Liebe unendlich ist. Ich denke jedoch, er meint damit, dass Liebe alle Zeiten überdauern kann und immer da ist, egal wohin man geht oder wem man diese Liebe schenkt. Seinem bestem Freund, seinem festen Freund oder anderen Personen, denen man nahe...

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Geile Zeit

Gepostet von am Jan 17, 2013 in Allgemein, Artikelserie "Geile Zeit", Interviews, Video | 1 Kommentar

Geile Zeit

Den Medien können wir genauso wenig entfliehen wie dem, was sie uns offenbaren: Sex. Gerade wir als sogenannte „Generation Porno“ scheinen alles schon gesehen zu haben, bevor es bei uns selbst richtig zur Sache geht. Doch wer hätte gedacht, dass heutzutage dennoch sexueller Aufklärungsbedarf besteht? Zum Start unserer neuen Artikelserie nahmen wir Kontakt zu der Sexologin und Paartherapeutin Ann-Marlene Henning auf, die mit ihrer Co-Autorin Tina Bremer-Olszewki den Bestseller „Make Love“ verfasste – ein Aufklärungsbuch, das Jugendliche verstecken müssen, wenn sie es nicht an ihre Eltern verlieren wollen. Zur Person: Ann-Marlene Henning Ann-Marlene Henning, 1964 in Dänemark geboren, lebt seit 1985 in Deutschland. Nach ihrem Jura-Studium arbeitete sie als Buchhalterin und schließlich als Model. Parallel studierte sie Psychologie und später Sexologie. Zurzeit lebt und praktiziert sie in Hamburg als Sexologin und Paar-Therapeutin. laurentinews.de:  Besonders für uns Jugendliche ist Sex eine heikle Angelegenheit. Wie erklären Sie es sich, dass es uns häufig so schwer fällt, ernst mit unserer Sexualität umzugehen? Ann-Marlene Henning: Ich glaube nicht, dass Sex eine „heikle“ Angelegenheit ist und dass Jugendliche vor dem ersten Mal aufgeregter sind, als Menschen, die mit Mitte 30 noch nie Sex hatten. Ich beobachte in meiner Praxis, dass gerade Jugendliche sehr gut in der Lage sind, darüber zu sprechen und Fragen zu stellen – auch mit dem nötigen „Ernst“, wobei eine gewisse Leichtigkeit und Unbefangenheit für guten Sex genauso wichtig ist wie das Ernst-nehmen von Gefühlen. Allerdings herrscht in den Familien häufig eine gewisse Sprachlosigkeit, weil die Eltern im Gegensatz zu ihren Kindern einen verklemmten Umgang mit dem Thema an den Tag legen. Wie und wann haben Sie gelernt, so offen und unkompliziert über dieses Thema zu sprechen? Warum sind Sie Sexologin geworden? In Dänemark, wo ich herkomme, ist Sexualität ein ganz alltägliches Thema. In meiner Familie wurde immer offen über alles gesprochen. Dass ich auf Sexologie aufmerksam wurde, habe ich einer Freundin zu verdanken. Als sie einmal einer Gruppe von Sexologen begegnet war, rief sie mich an und sagte: „Ann-Marlene, die reden alle so wie Du – Du solltest Sexologin werden.“ Und ich folgte ihrem Rat. Nun haben Sie vor Kurzem zusammen mit der Journalistin Tina Bremer-Olszewki das Aufklärungsbuch „Make Love“ verfasst. Doch Liebe beim Sex ist nicht selbstverständlich. Hinsichtlich des Begriffs „Liebe machen“ stellt sich die Frage, ob man überhaupt Sex ohne Liebe haben kann oder sollte… Alles ist möglich, solange man mit offenen Karten spielt und weder die eigenen, noch die Gefühle des anderen verletzt. Wenn man mit einem vertrauten Partner Sex hat, TRAUT man sich in der Regel eher, über Bedürfnisse und Vorlieben zu sprechen. Ist der Titel ihres Buches denn als eine Aufforderung für uns Jugendliche zu verstehen, Sex zu haben? In erster Linie soll das Buch Mittel gegen die Sprachlosigkeit sein, die oftmals im Bezug auf das Thema „Sexualität“ herrscht. Statt sich an Pornopraktiken zu orientieren, sollten die Leute lesen und sehen, was wirklich beim Sex passiert. „Make Love“ nennt die Dinge beim Namen und beantwortet viele Fragen – auch von Erwachsenen. Mir ist wichtig, dass jeder zunächst sich selbst spüren lernt, bevor er oder sie sich mit einem Sexualpartner beschäftigt. Sich sexuell zu erregen ist angeboren, aber dabei Lust und Vergnügen zu empfinden, das gilt es, selbst zu erlernen. Ab wann beginnt man „normalerweise“, sich selbst kennen zu lernen? Wann ist Geschlechtsverkehr überhaupt anatomisch legitim?...

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