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Nur keine Angst

Viele Menschen haben Angst vor Spinnen, vor Dunkelheit, vor’m Fliegen oder vor dem Bohren beim Zahnarzt. Aber neben diesen schon fast alltäglichen Ängsten gibt es auch sehr skurrile Phobien. Wir stellen Euch einige in unserem Artikel vor. Ihr wollt von den ungewöhnlichen Phobien am besten gar nicht wissen? Dann leidet ihr unter Epistemophobie, der Angst vor Wissen!

Wer an Coulrophobie leidet, sollte sich den Gang in den Zirkus besser zwei Mal überlegen. Die Angst vor Clowns tritt sogar relativ häufig auf und ist schon bei Kindern zu beobachten, die den Spaßmacher auf dem Kindergeburtstag alles andere als lustig finden. Selbst Promis wie Robert Pattinson und Johnny Depp sollen unter dieser Phobie leiden. Die Coulrophobie gehört zu den zehn der am häufigsten auftretenden Phobien.

Erdnussbutter kommt ja meistens eher harmlos daher. Ein Mensch, der an Arachibutyrophobie leidet, sieht das sicherlich ganz anders. Menschen mit dieser Phobie haben Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt. Diese Angst ist natürlich in den USA und Großbritannien deutlich weiter verbreitet als in Deutschland.

Wer an Koumpounophobie leidet, muss sich in Sachen Kleidung ganz schön stark einschränken, denn diese Menschen haben Angst und Ekel vor Knöpfen. Ob sie deswegen auch Jim Knopf nicht mögen, ist uns leider nicht bekannt. Betroffene können sich aber dazu auf einer eigenen Webseite austauschen.

Dishophobiker essen wahrscheinlich am liebsten zu Hause, denn dort können sie sicher sein, ihr Essen nicht auf Porzellan serviert zu bekommen. Die Dishophobie ist der Ekel vor Porzellan. Wenn ihr euch also das nächste Mal vor dem Abwasch drücken wollt, sagt doch einfach, dass ihr unter Dishophobie leidet.

Ob Leute, die eine ausgeprägte Acronymophobie haben, wohl Mitglied im ADAC sind? Die Acronymophobie ist nicht die Angst vor Pannenhelfern, sondern die Angst vor Abkürzungen, die sich aus Anfangsbuchstaben zusammensetzen, sogenannte Akronyme. Menschen mit dieser Phobie setzen sich also nicht so gerne an einen  PC und surfen im WWW, sondern arbeiten mit  einem Personal Computer und surfen im World Wide Web.

Geliophobiker gehören wohl zu den Menschen, die nicht nur sprichwörtlich zum Lachen in den Keller gehen. Wer unter Geliophobie leidet, hat Angst vor dem Lachen oder vor Gelächter. Gute Witze braucht man von diesen Menschen also wohl eher nicht zu erwarten.

 Wer von Cyberphobie betroffen ist, wird diesen Artikel wohl nie zu Gesicht bekommen, denn die Cyberphobie ist die Angst vor dem Internet. Aber vielleicht ist ja jemand so nett und druckt dem Cyberphobikern unseren Artikel aus.

Als nächstes wolln wir Euch berichten,
über Metrophobie, der Angst vor Gedichten!
Metrophobiker bringt man in größte Nöte,
zitiert man Schiller oder Goethe.

Wer von seinem Gegenüber nur mit „Hey, Du da!“ angesprochen wird, hat es vielleicht mit einer Person zu tun, die an Nomatophobie leidet. Die Nomatophobie ist die Angst vor Namen. Uns würde wirklich interessieren, wie das Adressbuch einer Person mit dieser Phobie aussieht.

 Aus dem Haus gegangen und das Handy vergessen? Für Nomophobiker ist das eine Schreckensvorstellung. Die Nomophobie steht für „NoMobile-Phone-Phobia“ also wörtlich übersetzt die „Kein-Mobiltelefon-Angst“. Besonders junge Smartphone Nutzer im Alter zwischen 12 und 25 Jahren sind von dieser Krankheit betroffen. Ist der Akku leer, befindet man sich gerade in einem Funkloch oder das Telefon wurde vergessen, reagieren Betroffene mit Schweißausbrüchen, erhöhtem Puls, Zittern, Angst bis hin zur Panik. Insbesondere die Angst nicht mehr schnell genug auf die Anforderungen des Alltags reagieren zu können, spielt bei Nomophobikern eine wichtige Rolle. Und die Zahl der Nomophobiker ist groß: Im Jahr 2012 sollten 66% aller Briten von dieser Angst betroffen sein.

Am Ende unseres Artikels wollen wir noch einmal verdeutlichen, dass es bei manchem Augenzwinkern und Schmunzeln über skurrile Phobien natürlich nicht lustig ist, selber von einer Phobie betroffen zu sein. Man schätzt, dass etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland von einer spezifischen Phobie betroffen sind. Manche Phobien sind angeboren, andere Phobien sind Kindheitsängste, die ins Erwachsenenalter mitgenommen werden. Wenn eine Phobie so stark ausgeprägt ist, dass sie das alltägliche Leben stark einengt, sollten die Betroffenen Rat bei einem Therapeuten suchen. Mit verschiedenen Methoden, wie z.B. Entspannungstechniken oder einer Konfrontationstherapie, kann der Patient lernen, die Angstsituationen im Alltag eigenständig zu bewältigen.

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