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Bohemain Rhapsody – Queens Meisterwerk

Gepostet von am Jan 30, 2019 in Allgemein, Kultur, Top Thema | Keine Kommentare

Bohemian Rhapsody, eines der bekanntesten Lieder der Band Queen, ist nun auch ein Film, welcher seit Oktober in den Kinos läuft und die Geschichte der Band erzählt. Doch kennt ihr die Band Queen überhaupt, was macht Bohemian Rhapsody als Lied so besonders und kann so eine Verfilmung überhaupt gut gehen ?

Wer ist Queen?

Zuallererst sollte man der Frage auf den Grund gehen, wer „Queen“ überhaupt ist. Queen ist eine englische Rockband, welche 1970 gegründet wurde. Damals bestand die Band aus dem Leadsänger Freddie Mercury, dem Gitarristen Brian May, dem Schlagzeuger Roger Taylor und E-Bassist John Deacon.

Zu Beginn bestand die Band zum Teil anderen Mitgliedern unter dem Namen „Smile“ bekannt. Der Bandname änderte sich zu ,,Queen“ erst nachdem Freddie Bulsara, später Freddie Mercury, sich der Band anschloss. In einem Interview äußerte sich Freddie Mercury, warum er den Band-Namen auswählte:

„It was then that I thought about the name Queen. You know at that time the name summoned up a lot of things, a lot of theatre, very grand, very pompous, all of that kind of connotations. It meant so much, you know, it was nice. It wasn’t a precise label, it could mean a lot of things.“

Über die Anfangsjahre wechselte auch der Bassist, bis John Deacon sich anschloss und die Grundformation  der Band entstand, welche bis zum Tod von Freddie Mercury im Jahr 1991 auch so bleiben sollte. Zusammen brachten sie 13 Platten + Singles raus, darunter sind zeitlose Klassiker wie „We are the champions“, „We will rock you“, „Dont stop me now“ und „Another One Bites The Dust“. Letztgenanntes Lied wollte die Band zunächst nicht veröffentlichen. Doch nachdem Michael Jackson den Song hörte, war er so begeistert, dass er die Band anflehte, es doch zu tun.

Bohemian Rhapsody – Queens Mesiterwerk …

Bohemian Rhapsody, ein auffälliges Lied in jeglicher Hinsicht, denn es folgt nicht dem normalen Schema eines Rocksong A-B-C-B-D, sondern hat eine nicht oft verwendete Formel A-B-C-D-E-F (Intro – Ballade – Gitarren Solo – Opern-Parodie – Hardrock – Outro). Es besteht nämlich nur aus sich nicht wiederholenden Einzelteilen, wobei alle musikalisch unterschiedlich einzuordnen sind. So wird wirkt das Lied nicht nur abwechslungsreich, sondern wird auch fast 6 Minuten lang. „Bohemian Rhapsody“ ist nach „Do They Know Ist Christmas“ und „Candle In The Wind“ der meistverkaufte Song in Großbritannien und ist in den letzten 40 Jahren mindestens 20 Mal gecovert worden.

Die Fans des Films Wayne’s World von 1992 erinnern sich sicherlich noch an die Szene, in der das Deppen-Duo zu dem weltbekannten Queen-Song headbangt. Die Aufnahmen zur Szenen sollen über zehn Stunden gedauert haben, da Dana Carvey den Text nicht gelernt hatte und ihn deshalb während des Drehs lernen musste.

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… und Film Verzauberung

Doch so gut das Lied„Bohemian Rhapsody“ auch ist, spätestens seit dem Oktober letzten Jahres hat es auch noch eine andere Bedeutung für die Menschen. Ganz richtig, hier meine ich den vorher schon erwähnten Film. Man kann sagen, dass der Film an sich vieles richtig, aber auch vieles falsch macht. Der Film dreht sich um das Leben des Freddie Mercury in der Band Queen und um die Musikgruppe  generell. Es endet mit einem großen Abschluss des „ Life Aid“ Konzert, wobei man sagen muss, dass der dargestellte Teil 1 zu 1 von der Original „ Life Aid“ Performance 1985 übernommen wurde. Allerdings hat der Film auch ein paar Schwachstellen, wie z. B das viele Ereignisse falsch dargestellt wurden. Das perfekte Beispiel dafür ist die Zusammenkunft der Band, welche aus filmischer Sicht gut aussieht, aber kein bisschen der Realität entspricht. Es gibt noch mehr Mängel wie diese, aber über diese lernt man hinwegzusehen, wenn man vom Geist dieses Filmes gepackt wurde, denn die Charaktere werden teilweise so sympathisch und natürlich dargestellt, dass es einfach harmonisch wirkt. Gerade Rami Malek, welcher Freddie Mercury spielt, hat gute Arbeit geleistet. Er schafft es nicht nur wie Freddie Mercury er auszusehen, sondern auch wie er zu wirken.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es ein sehr schöner Film von Anfang bis Ende ist und  man gut unterhalten wird. Der Film vermittelt ein breites Allgemeinwissen über die  Band und ihre Mitglieder. Das es eben „nur“ ein Spielfilm und keine Doku ist, kann man auch über Ungenauigkeiten hinwegsehen. Für jeden Queen-Fan ein Must-Watch und für alle anderen eine gute Empfehlung.

Freddie Mercury – Einer der ersten bekannten AIDS Opfer

Freddie Mercury bei einem Auftritt 1977 (Quelle: pixabay / public domain)

Auch die Sänger Legende Freddie Mercury soll hier noch seinen Platz finden. Der eigentliche Freddie Bulsara (ab ca. 1970 Freddie Mercury) wurde auf Sansibar geboren. Nach der zwangsweisen Übersiedlung nach England sollte er eigentlich Buchhalter werden, doch es verschlug ihn nach London, wo er Kunst studierte und ein grandioser Sänger und Komponist wurde. Mercury war auch ein großer Katzenliebhaber. Für diese schrieb er sogar mehrere Songs, unter anderem “Delilah”, „All Dead, All Dead“ (über den Tod seiner Lieblingskatze) und „Bijou“. Diese Seiten von ihm sind allerdings eher unbekannt. Gerade wegen des Musikvideos ”I want to break free” in dem die Bandmitglieder sich als Frauen verkleiden und  wegen seiner öffentlichen Homosexualität und eines sehr negativen Interviews seines ehemaligen Assistenten stand er damals auch stark in der Kritik. Freddie Mercury ist dann am 24.11.1991 an Aids gestorben. Erst kurz vor seinem Tod wurde der Öffentlichkeit gesagt, dass er AIDS hat. Trotz alledem hat er seinen Humor nicht verloren. In Liedern wie “I am slightly going mad”, welches in seinem Todesjahr veröffentlicht wurde, erkennt man diesen Selbsthumor. In einem Interview erwähnte Gitarrist Brian May, das Mercury trotz seiner Krankheit nur für die Musik gelebt hat, auch wenn  er aufgrund der fortschreitenden Krankheit kaum mehr weiterdrehen konnte. In einem anderen Interview sagt Brian May:

“Es kann keinen zweiten geben”

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Erstversuch eines Lokalpatrioten

Gepostet von am Jul 19, 2015 in Allgemein, Interviews, Kultur | Keine Kommentare

Der Weg zum erfolgreichen Superstar ist alles andere als einfach. Das weiß auch Tobias Ideler. Mit viel Fleiß und harter Arbeit hat der 16 jährige etwas geschafft, wovon viele träumen: Ein eigenes Album! Wir hatten die Gelegenheit Tobias zu interviewen.

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VIPs auf dem roten Premierenteppich

Gepostet von am Mai 29, 2011 in Allgemein, Veranstaltungen | Keine Kommentare

Am Freitag veranstaltete das LSG seinen ersten Schulball, der deshalb unter dem Motto „Premiere“ stattfand. Die Gäste des Balls wurden entsprechend dieses besonderen Anlasses mit einem von Scheinwerfern flankierten roten Teppich empfangen. „Dieser Teppich soll zum Ausdruck bringen, dass unsere Schüler und Ehemaligen uns wichtig sind. Ihr seid unsere VIPs.“ so Schulleiter Reinhard Dreker in seiner Eröffnungsansprache. Nach dem Eröffnungstanz durch die Schulleitung wurde die Tanzfläche für alle Gäste freigegeben und sollte sich bis zum Ende des Balls nicht wieder leeren. Mit gekonntenTanzeinlagen einiger Schüler und vielen Gemeinschaftstänzen wurde für eine hervorragende Stimmung gesorgt. Schüler und Lehrer feierten gemeinsam auf der Tanzfläche des Gasthofs Dockemeyer und tanzten zur Musik von DJ Karsten Fugel alias Null Problemo. Neben der Tanzfläche nutzten vor allem die ehemaligen LSG Schüler die Möglichkeit, um mit ihren ehemaligen Lehrern über die Erfahrungen der letzten Jahre und die „gute, alte LSG-Zeit“ zu plaudern. Am Ende des Abends waren sich alle Gäste einig, dass dies eine hervorragende Ballpremiere gewesen ist und dass es bestimmt im nächsten Jahr wieder einen LSG-Schulball geben wird.

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