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Die Droom – Der Traum

Die Droom

Iek liech un sliep, do dröömde mie,
n'wunnerboaren Droom:
Deer stuud do ap uus Disk foar mie
n'hoogen Wiehnachtsboom.

Un bunte Käärsen sunner Toal,
do baanden runduumheer,
do Takken wieren altoumoal
fon gould'ne aapel' sweer.

Un Sukkermukken hoang'den dran,
wät waas dät foar'n Stoat!
Dät roat, wät iek bloot toanke kuud
fon aal'n waas deer peroat.

übersetzt von Gretchen Grosser
Quelle: Blickpunkt Saterland

 

Der Traum

Ich lag und schlief, da träumte mir
ein wunderschöner Traum; 
es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
Die brannten ringsumher,
Die Zweige waren allzumal
Von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran:
Das war mal eine Pracht!
Da gab´s, was ich nur wünschen kann
Und was mir Freude macht.

Hoffmann von Fallersleben
1798-1874

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