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“Ich bin ausnahmsweise für Schwarz-Gelb”

Gepostet von am Mai 18, 2013 in Allgemein, Interviews, Video | Keine Kommentare

Laurentinews.de am Mittwochnachmittag zu Besuch in der Niedersächsischen Staatskanzlei: „Können wir auf den Parkplatz? Wir haben um 15.30 Uhr ein Interview mit dem Ministerpräsidenten.“

„Nee, der ist voll.“, kommt als Antwort aus der Sprechanlage. ‚Gut ‘, denken wir uns, ‚das macht das Interview umso interessanter.‘ 

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Den Tod nicht totschweigen

Gepostet von am Mrz 26, 2012 in Allgemein, Artikelserie, Interviews, Nachgedacht | Keine Kommentare

In der Vorbereitung auf dieses Interview konnten wir selber spüren, wie sehr das Thema Tod ein Tabuthema ist. Wir haben in der Redaktion intensiv darüber diskutiert, ob es Menschen gibt, die über den Verlust eines nahen Verwandten sprechen wollen und welche Fragen man ihnen stellen kann und darf. Ist dieses Thema nicht viel zu privat, sind die Gefühle nicht viel zu intim, um sie in der Öffentlichkeit preiszugeben?

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Willy Willms – Als Schüler nicht gerade pflegeleicht

Gepostet von am Feb 26, 2012 in Allgemein, Lehrerportraits | 2 Kommentare

Auch dieses Halbjahr wurden wir LSGler mit neuen Fachlehrern konfrontiert. Fit und frisch präsentieren wir euch nun unser neustes Interview mit der Mathe, – Sport, – und Informatikfachkraft Timo Willms. Einige Schüler dürften den 27-Jährigen schon von der Skifahrt dieses oder auch letzen Jahres kennen.

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Viel zu lernen ihr noch habt, junge Englischschüler!

Gepostet von am Okt 9, 2011 in Allgemein, Lehrerportraits | Keine Kommentare

In diesem Schuljahr konnte das LSG wieder einen Fremdsprachenassistenten engagieren. Adam Bridges kommt aus dem englischen Newcastle und studiert in Oxfrod. Für die nächsten 9 Monate wird er den Englischunterricht am LSG begleiten. In einem Interview konnten wir Adam über sein Studium in Oxford, seine ersten Eindrücke von Deutschland und über seine Leidenschaften Star Wars und Rugby befragen.

Was haben Sie für Klischees aus der Heimat über Deutschland mitgenommen?
Ich glaube Klischees handeln meistens nur übers Essen. Es wird gesagt, dass man hier in Deutschland sehr viel Wurst isst und ich glaube das stimmt auch. Ansonsten sollen die Leute hier direkter sein und eher sagen was sie meinen, aber ich finde das ist in England auch so und hängt vor allem von dem Gesprächspartner ab.

Wie muss man sich die Universität und den Alltag in Oxford vorstellen?
Man hat je nach Fachrichtung unterschiedlich viele Stunden. Ich zum Beispiel hätte morgens um Zehn eine Vorlesung und dann gibt es Seminare und Toutorials. In den Seminaren sind wir Gruppen von fünf oder sechs Personen die dann zusammen ihre Übersetzungen den anderen vorlesen und bearbeiten. In den Toutorials dagegen sind es maximal zwei, die zusammen mit dem Tutor (=Professor) ihre Übersetzungen bearbeiten.

Freuen Sie sich auf Emma Watson in Oxford?
Ja sicher freu ich mich, sie kommt nicht nur nach Oxford, sondern auch in mein College. Oxford ist in mehrere Colleges unterteilt, die über die ganze Stadt verteilt sind. Allerding bin ich hier in Deutschland, während sie in Oxford ist. Aber naja, so ist das Leben.

Wir haben gehört, Sie sind ein großer Star Wars Fan. Mögen Sie lieber die alten Filme oder die neuen?
Die alten Filme sind viel besser, meiner Meinung nach. Die Geschichte der neuen Teile ist interessant,
wie das alles angefangen hat, aber ich finde die wurden teilweise nicht so gut gemacht.

Was ist ihr Lieblingscharakter in Star Wars?
Oh das ist schwer…Obi Wan Kenobi. Vor allem in den älteren Teilen mit Sir Alec Guinness. Und sonst ist Darth Vader auch überall bekannt und sehr wichtig. Wenn man sich die neuen Filme ansieht, handelt die Geschichte eigentlich komplett von ihm.

Haben Sie auch Lieblings-Szenen in den Filmen?
Das erste Mal als Luke die Macht benutzt. Er ist auf dem Eisplaneten gefangen von dem Monster und muss mit der Macht sein Laserschwert zu sich holen um sich zu befreien.

Würden Sie auf die Dunkle Seite der Macht wechseln? Immerhin haben die Cookies.
Wenn sie Cookies haben ist das natürlich ne Versuchung..aber nein. Man muss immer auf der Guten Seite der Macht bleiben, so wie Obi Wan das gesagt hat.

Sie spielen ja auch selber aktiv Rugby. Was ist denn Ihr Lieblings-Rugbyverein?
Die Newcastle Falcons. Es ist der größte Verein bei mir in der Nähe und vor allem haben sie Johnny Wilcinson als Spieler haben, einer der bekanntesten Spieler in England.

Gibt es denn sowas wie eine Bundesliga für Rugby?
Ja, es gibt 2 verschiedene Sorten von Rugby, Rugby-League und Rugby Union und es gibt auch verschieden Ligen für diese beiden Arten. Aber ehrlich gesagt bin ich kein Experte. Ich spiele sehr oft und gerne Rugby und gucke das auch im Fernsehn, bin aber kein Rugby Experte.

Haben Sie denn einen Tipp oder einen Wunsch wer in den Ligen gewinnt?
Im moment ist Weltmeisterschaft und ich bin sehr traurig, denn hier in Deutschland läuft gar kein Rugby im Fernsehn, also kann ich nichts gucken, aber ich glaube Neuseeland gewinnt dieses Jahr.

Adam Bridges

Apropos Deutsches Fernsehen, gucken Sie hier deutsches Ferhnsehen?
Ja das gucke ich, ich finde nämlich wenn man fernsieht ist das sehr gut für die Sprache. Vor allem die Nachrichten finde ich sehr interessant, aber teilweise auch schwierig zu verstehen. Was ich besonders interessant finde sind Sendungen wie Scrubs und The Simpsons, denn ich kenne sie natürlich auf Englisch und ich konnte mich am Anfang nicht an die Synchronsprecher gewöhnen. Sie sind aber sehr gut gemacht und ab und zu finde ich sind sie sogar besser als die Originalstimmen.

Träumen oder denken Sie denn auch auf Deutsch?
Nicht immer, aber wenn ich einen ganzen Tag deutsch gesprochen habe, fang ich auch an deutsch zu denken und ab und zu Träum ich auch auf deutsch. Das ist immer sehr witzig, in den Träumen sprechen auch meine Eltern deutsch, aber eigentlich können sie kein Wort deutsch.

Welche Sprache ist denn Ihrer Meinung nach am schwierigsten?

Russisch ist wahrscheinlich die schwerste Sprache die ich kann. Aber das liegt wohl daran dass ich mich nicht so viel damit beschäftige wie mit Französisch und Deutsch. Die Fälle auf Russisch sind sehr schwierig.

Welche Städte haben Sie denn bis jetzt schon besucht?
Ich reise sehr gern und sehr oft. Ich habe schon sehr viel von Europa gesehn. Nach meinem “Abitur” habe ich mit der Schule eine 3 wöchige Reise durch Europa gemacht. Wir haben in 21 Tagen 14 verschiedene Länder gesehn, das war sehr hektisch. Ansonsten war ich schon in Australien, Sydney, dort habe ich Verwandte, in Neuseeland bin ich gewesen, in den USA in Los Angeles und New York und in Russland in Moskau und St. Petersburg.

Wie finden Sie denn das LSG und die Gegend hier?
Die Schule ist fantastisch, ich bin sehr damit zu frieden hier hingekommen zu sein. Die Schüler sind sehr höflich und motiviert in Englisch, ich weiß nicht wie es in den anderen Fächern ist. Oldenburg, da wo ich auch wohne, finde ich ist eine sehr schöne Stadt, wenn ich ehrlich bin habe ich nie davon gehört bis ich hier herkam.

War es denn schwierig für Sie am Anfang? Immerhin stehen Sie in einem fremden Land vor fremden Schülern und müssen mit denen dann in einer fremden Sprache Unterricht machen.

Ganz einfach war es nicht. Ich hatte allerdings auch keine Angst davor. Ich liebe Fremdsprachen und hab mich auch schon monatelang auf das Auslandsjahr gefreut und vorbereitet. Das schwierigste war eine Wohnung zu finden. Im Unterricht soll ich so wenig Deutsch wie möglich sprechen das ist Absicht, aber wenn ich dann mal Deutsch sprechen muss ist das kein muss sondern das mache ich gerne.

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“Ich will hier bleiben!”

Gepostet von am Sep 6, 2011 in Allgemein, Lehrerportraits | Keine Kommentare

Das zweite Lehrerinterview haben wir für euch mit Frau  Alexandra Saßmannshausen aus Leer geführt. Sie kommt gebürtig aus Witten-Herdecke in Nordrhein Westfalen. Ihr Abitur machte sie Paderborn und studierte anschließend in Greifswald.

Die 37-jährige ist mittelerweile schon zum zweiten Mal an unserer Schule und unterrichtet künftig wieder bei uns in Mathe und Geschichte.

Was wollten Sie früher einmal werden?
Ich wollte schon immer Lehrerin werden! Dabei stand Mathe als erstes Fach immer fest. Dass ich Geschichte einmal als Zweitfach haben würde, war mir erst viel später klar.

Was fasziniert Sie an dem Fach Mathematik?
Die Mathematik ist sehr strukturiet und besitzt eine gewisse Klarheit. Es gibt fast immer eine Lösung und wenn es mal keine gibt, kann man das immer noch erklären (Frau Saßmannshausen lacht).

Sie sind nun wieder am LSG. Hat sich viel verändert? Eher zum Positiven oder Negativen?
Hier hat sich sehr viel verändert. Zum Positiven. Die ehemalige Außenstelle des Albertus-Magnus-Gymnasiums ist “erwachsen” geworden. Sie unterscheidet sich mittelerweile grundliegend vom AMG und die Lehrer, Schüler und Eltern haben der Schule ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

Warum haben sie sich wieder für uns entschieden?
Der erste Punkt ist auf jeden Fall die Fahrerei. Ich komme aus Leer und bin  immer hier vorbei gefahren, als ich zu meiner alten Schule musste. Außerdem bekomme ich dann eine Tasse mehr Kaffee. Hier ist es auch sehr persönlich und überschaubar. An meiner alten Schule hatte ich um die 80 Kollegen. Hier sind es um die 30, wie eine Klasse.

Was waren ihre Träume und Wünsche als sie in unserem Alter waren? Was konnten sie davon verwirklichen?
Ich wollte schon immer Lehrerin werden und das hab ich ja auch verwirklicht. Aber ich wollte auch schon mal einen eigenen Blumenladen aufmachen, aber Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.

Selbstgenähte Teddybären

Was machen sie gerne in ihrer Freizeit?
Ich beschäftige mich viel mit Floristik und binde selber Kränze. Außerdem nähe ich gerne Teddybären und verbringe viel Zeit in meinem Garten.

Wenn sie einen Star treffen könnten, wer wäre das?
Herbert Grönemeyer, weil mich seine Musik fasziniert. Ich war schon ein paar mal auf seinen Konzerten und ich finde seine Texte sehr toll.

Singen sie unter der Dusche?
Jo!

Haben Sie besondere Pläne für die Zukunft?
Ich will hier bleiben!

Dann wünschen wir Ihnen dabei nur das Beste. Viel Erfolg am LSG!

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Neue Lehrer am LSG: Frau Kramer im Interview

Gepostet von am Sep 2, 2011 in Allgemein, Lehrerportraits | Keine Kommentare

Unser Gymnasium hat auch in diesem Jahr wieder Zuwachs bekommen. Dazu gehören drei neue Lehrerinnen, die wir Euch nun nach und nach vorstellen. Frau Janina Kramer ist die erste der interviewten Lehrerinnen. Die 27-jährige lebt zusammen mit ihrem Mann in Oldenburg und unterrichtet fortan mit 24 Stunden 15 Klassen am LSG und am Schulzentrum in den Fächern Chemie und Kunst.

Was wollten Sie früher einmal werden?
Meine Berufswahl verlief ganz klassisch: Ich wollte schon immer Lehrerin werden!

Was finden Sie an ihren Fächern besonders reizvoll?
Kunst nimmt einen großen Teil meines Lebens ein. Schon damals nahm ich an diversen Malwettbewerben teil und auch heute verbringe ich meine Freizeit gerne mit Zeichnen und der Kinderbuchgestaltung. Somit habe ich mir mein Hobby zum Beruf gemacht.
Auch war ich damals sehr an Naturwissenschaften interessiert, hatte damals Biologie und Chemie in die engere Auswahl genommen und mich schlussendlich doch für ein Chemiestudium entschieden.

Was hat Sie dazu bewogen sich am LSG zu bewerben?
Die Kommission hat auf mich damals bei meinem Bewerbungsgespräch einen sehr netten Eindruck gemacht. Außerdem war ich vom Schulprofil sehr überzeugt. Das hat dann auch zu meiner Entscheidung ans LSG zu gehen maßgeblich beigetragen.
Und wie ist mittelerweile ihre Eindruck vom LSG?
Bis jetzt gefällt es mir hier sehr gut. Besonders der Umgang mit den Schülern auch untereinander. Hier herrscht ein gutes Schulklima!

Haben Sie Haustiere?
Nein aber ich hätte gerne eine Katze, müsste aber erstmal eine Wohnung haben, die dafür geeignet ist.

Welcher Künstler beeindruckt Sie sehr?
Ich bin sehr beeindruckt von van Gogh. Er spielt mit den Kontrasten und hat eine dynamische Linienführung.

Wo haben Sie vorher unterrichtet?
Ich habe vorher an einer Dortmunder Realschule gearbeitet.
Anschließend war ich in San Francisco, wo mein Mann dort als Wissenschaftler an der Uni Berkeley gearbeitet hat. Ich selbst habe als Volunteer an verschiedenen Schulen in Berkeley gearbeitet.

Interessant, eine Schule in einem anderen Land! Können Sie konkrete Unterschiede von dort zu ihrer Arbeit hier benennen?
Die Schulkultur dort ist sehr multikulturell geprägt. Diese vielen sehr unterschiedlichen Charaktere bereichern das Schulleben, können aber selbstverständlich auch zu manchen Spannungen führen.

Bevorzugen Sie das Leben in der Stadt oder auf dem Land?

In der Stadt, wobei die auch nicht zu groß sein darf. Oldenburg ist dafür perfekt: Nicht zu groß und nicht zu klein.

Zum Schluss vollenden Sie bitte folgende Sätze:
– Wenn ich eine Farbe wäre, wäre ich die Farbe Rosa.
– In 10 Jahren sehe ich mich immer noch als glückliche und zufriedene Lehrerin.

Die Redaktion bedankt sich herzlich für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg am LSG und am Schulzentrum.

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