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Lebensmittel – nichts für die Tonne

Täglich landen bei uns Lebensmittel in der Tonne. Pro Jahr wirft jeder Deutsche rund 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Ein wirtschaftlicher, ökologischer und moralischer Wahnsinn. Dabei ist es gar nicht schwer, Essen vor dem Abfall zu retten. Wir zeigen Euch, wie es geht.
Satt und gezielt einkaufen

Supermärkte sind wahre Verführungskünstler und locken mit günstigen Angeboten. Daher solltest Du vor dem Einkaufen kontrollieren, welche Lebensmittel noch vorrätig sind und einen Einkaufzettel schreiben. Und noch ein wichtiger Tipp: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wenn wir Hunger haben, haben wir Lust auf alles und so landet viel mehr im Einkaufswagen.

Im Voraus planen Kein Muss, aber auf lange Sicht ein sinnvoller Begleiter ist der Wochenplan. Kommt jemand zu Besuch? Nimmst du einen Snack für den Tag mit? Überlege, was in den nächsten Tagen auf dem Speiseplan stehen könnte und notiere die Zutaten, die du dafür brauchst, zum Beispiel frische Waren wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Auch die Verwertung von Resten sollte eingeplant werden. So weißt du genau, was und wie viel du einkaufen musst.

Die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank ist wichtig für eine lange Haltbarkeit.

Die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank ist wichtig für eine lange Haltbarkeit.

Das Auge isst mit, aber beim Einkaufen darf man es ruhig mal zudrücken Wenn Obst und Gemüse schief gewachsen ist, einen Knubbel oder einen anderen Makel hat, wird es von den Kunden oft liegen gelassen und landet am Ende im Supermarktmüll. Aber eine Karotte oder Gurke, die sowieso klein geschnitten wird, muss nicht perfekt und makellos aussehen. Und wenn das Produkt ohnehin am gleichen Tag zubereitet werden soll, ist auch eine kurze Haltbarkeit kein Problem.

Cool bleiben Vor allem im Sommer ist es wichtig, bei frischen Produkten wie Fleisch (vor allem Hackfleisch), Fisch und Milchprodukten die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Eine Kühltasche sollte also dann immer zum Einkaufen mitgenommen werden.

Richtig lagern Zuhause angekommen müssen die Lebensmittel richtig gelagert werden, nur so bleiben sie möglichst lange genießbar. Die meisten Gemüsesorten lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren – jedoch nicht Kartoffeln und Tomaten. Brot bleibt länger frisch, wenn man es ungeschnitten kauft.

Kreative Resteküche Egal ob Fleisch-, Gemüse-, Milch- oder Käsereste: Aufläufe oder Suppen sind hervorragend für eine kreative Resteverwertung geeignet. Altes Brot bitte nicht an Enten verfüttern, denn das vertragen sie gar nicht. Stattdessen kann man altes Brot für Semmelbrösel, Frikadellen oder Croutons verwerten.

Leicht verderbliche Lebensmittel zuerst verbrauchen Leicht verderbliche Lebensmittel wie frisches Fleisch sollte nach maximal 2 Tagen verbraucht werden. Also lieber einmal häufiger einkaufen gehen als Lebensmittel wegzuschmeißen. Im Kühlschrank sollten diese Lebensmittel weiter vorne gelagert werden, damit man sie nicht vergisst. Lebensmittel wie Kartoffeln, Zucker oder Mehl halten viel länger und können deshalb auch in größerer Menge oder aus einem Sonderangebot gekauft werden.

Verwerte übriggebliebene Portionen an einem anderen Tag Wenn doch mal ein paar Portionen übrig bleiben, müssen diese nicht im Müll landen. Die allermeisten Gerichte halten sich ein paar Tage im Kühlschrank und im Gefrierfach noch viel länger. Oft schmecken Gerichte (wie z.B. Eintöpfe und Suppen) am Tag drauf sogar noch besser!

Das gehört in einen gut sortierten Vorratsschrank H-Milch und -Schlagsahne, Nudeln und Reis, Mehl, Salz und Zucker, Kartoffeln und Zwiebeln, Konserven mit Bockwürstchen oder Thunfisch, passierten Tomaten oder Obst, Honig und Marmelade, Pflanzenöl, Tomatenmark, Instantbrühe, Gewürze, Senf.

Ihr habt noch Reste im Kühlschrank und wisst nicht, was ihr daraus machen könnt? Hier findet ihr zahlreiche Ideen!

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